Immobilien Chiemsee – Henriette Burde

Ihr Immobilienmakler am Chiemsee


69 % der Makler erwarten eine negative Auswirkung auf ihr Geschäft durch das Bestellerprinzip!

Das Bestellerprinzip verfolgt die Intention, dass derjenige die Provision zahlt, der den Auftrag erteilt. Umstritten ist der Teil des Gesetztes, der sagt, dass der Makler keine Provision fordern darf, wenn er den Suchenden ein Objekt anbietet, das dem Makler bereits bekannt ist.

Selbst bei identischen Suchaufträgen darf er den Kunden nicht die gleiche Wohnung anbieten!

Eine aktuelle Umfrage von immowelt.de zeigt, dass die Mehrheit der Immobilienmakler negative Auswirkungen durch die Neuregelung erwarten. Die Folge: Viele Makler wollen mit Preiskampf und Selbstmarketing reagieren.

Seit dem 01. Juni 2015 treten sowohl das Bestellerprinzip sowie die Mietpreisbremse in Kraft. Die Umfrage ergab, dass…

69% mit negativen Auswirkungen auf ihr Geschäft rechnen

25% keine Auswirkungen erwarten

6 % sich positive Folgen vorstellen können.

Nun müssen Immobilienmakler ihre Arbeitsweise größtenteils umstellen.

Künftig wollen Makler

  • Vermieter noch deutlicher über ihre Leistungen informieren, um die Provision zu rechtfertigen
  • Nur noch Mietimmobilien vermitteln, bei denen der Kost-Nutzen-Faktor stimmt
  • Mit neuen Angebotspaketen Kunden akquirieren (z.B. Neuvermietungen kostenlos anbieten, wenn der Mieter nur kurzfristig in der Wohnung ist)
  • Neue Preismodellen anwenden (z.B. Einzelleistungen, wie die Erstellung von Exposés abrechnen, anstatt pauschale Provision verlangen)
  • Aus dem Mietimmobiliengeschäft zurückziehen (15%)

 

Quelle: http://news.immowelt.de/tipps-fuer-makler/artikel/2921-umfrage-zum-bestellerprinzip-69-prozent-der-makler-erwarten-negative-auswirkungen-auf-ihr-geschaeft.html?campaign=newsletter_iw_b2b_Mai_2015%20(1)_EM