Chiemsee

Chiemsee

Zur Gemeinde Chiemsee, der kleinsten Gemeinde Bayerns, gehören die Herreninsel (ca. 240 ha), die Fraueninsel (ca. 12 ha), und die unbewohnte Krautinsel. Vermutlich sind die Inseln schon seit der Steinzeit besiedelt, jedoch gibt es verlässliche Aufzeichnungen erst seit dem späten 9. Jahrhundert, als die selige Irmengard, eine Tochter König Ludwigs des Deutschen, Äbtissin im Kloster Frauenchiemsee war.

Das wohl bekannteste Ausflugsziel innerhalb der Gemeinde ist das Schloss Herrenchiemsee. Es wurde von König Ludwig II. von Bayern als Nachbildung von Schloss Versailles in den Jahren 1878 – 1885 erbaut, aber nicht fertiggestellt. Das Schloß befindet sich wie die ganze Insel im Besitz des Freistaates Bayern und kann heute ganzjährig besichtigt werden. Die Insel wird ausschließlich von den dort Beschäftigten bewohnt.

Die Fraueninsel ist für ihre landschaftliche Einzigartigkeit, ihre Gastlichkeit und die Räucherfisch Spezialitäten weithin bekannt. Als Sehenswürdigkeiten sind die 1200 Jahre alte Münsterkirche mit dem freistehenden Campanile, dem Wahrzeichen des Chiemgaues und die karolingische Torhalle, der älteste Hochbau Süddeutschlands zu erwähnen. In der Torhalle finden alljährlich in den Sommermonaten Ausstellungen von Werken der Chiemseemaler, deren Heimat die Fraueninsel seit dem frühen 19. Jahrhundert war, statt.

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